Historie und der Beruf des Bestatters

Geschichte der Filiale von Schrödter Bestattungen in Berlin-Moabit

Im Oktober 1912 machte sich Erich Schrödter in der Moabiter Ottostraße als Bestatter selbstständig. Anfang der sechziger Jahre wurden seine Ehefrau Alma und Kurt Mitinhaber der Erich Schrödter oHG. Carl Schrödter wuchs in die Tradition des Bestattungsgewerbes und legte 1974 die Prüfung zum Fachgeprüften Bestatter ab. Seit 1975 befinden sich unsere Geschäftsräume Alt-Moabit 81, gegenüber der Ottostraße. Ab 1982 wurde das Bestattungsunternehmen unter dem Namen Schrödter GmbH Bestattungen von der Mutter Carls, Annegrete, und Carl als Gesellschafter und Geschäftsführer geführt. Zum 1.Mai 2007 hat die damalige Ahorn-Grieneisen AG, inzwischen Grieneisen GBG Bestattungen GmbH, die Filiale von Schrödter Bestattungen im Rahmen der Nachfolgeregelung übernommen.

Wie kann man nur Bestatter werden?

Viele von Ihnen werden sich fragen, wie man einen Beruf ausüben kann, der sich mit dem unaufhaltsamen Lebensende beschäftigt, denn die Themen Tod, Sterben und Bestattung liegen in unserem Kulturkreis im Tabubereich. Ein Beruf, der Taktgefühl beim Gespräch mit den Hinterbliebenen verlangt und zugleich Hilfestellung geben muss. Hat der Verstorbene zu seinen Lebzeiten keinerlei Regelungen in einer Bestattungsvorsorge getroffen, so sind die Hinterbliebenen gerade in ihren schwersten Stunden mit organisatorischen Dingen überfordert. Unser Aufgabengebiet ist daher sehr umfangreich, neben der ausführlichen Beratung gehören amtliche und kirchliche Formalitäten ebenso dazu wie das Arrangieren der Trauerfeierlichkeiten mit der Bestellung von Blumenschmuck wie Kränzen oder das Abfassen und Gestalten von Traueranzeigen und Danksagungen. Ein Beruf, der die vielseitigsten Dinge miteinander vereinen muss, ohne dass das menschliche Mitgefühl dabei verschwindet.